WIN-Wissenspool

Hier finden Sie Lernangebote und Informationen rund um das Gemeinschaftliche Wohnen und Neue Wohnformen. Nutzen Sie den WIN-Wissenspool, um sich inspirieren zu lassen, Ihr Wissen zu erweitern und erfahren Sie Neuigkeiten aus unserem Netzwerk.

Impressionen von der Exkursion in Leipzig und Umgebung

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Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Sachsen

Exkursion nach Leipzig und Regis-Breitingen, in Kooperation mit dem vdw Sachsen und der Dezentrale Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen

 

Fotos: Thomas Puschmann

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Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Sachsen

WIN führte in Kooperation mit dem vdw Sachsen und der Dezentrale – Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen am 04.09.2023 einen Workshop mit Exkursion in Leipzig-Lindenau und Regis-Breitingen durch. Roman Grabolle führte durch das Wohnprojekt Central LS W 33 in Leipzig und Marion Kempe berichtete über die Beratungsarbeit der Dezentrale in Sachsen. Christian Pape (Wohnstätten Stade eG) stellte Kooperationen mit Projektinitiativen aus Sicht der Wohnungswirtschaft vor. Am Nachmittag besuchten die Teilnehmenden das neue Wohnprojekt GRUNDGENUG eG in einer ehemaligen Kita und sprachen mit der Hausgemeinschaft in der alten Poliklinik in Regis-Breitingen. An der Veranstaltung nahmen Vertreter*innen aus ostdeutschen Wohnungsunternehmen und Projekten teil.

Weitere Infos zu den Projekten auf der Website der Dezentrale – Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen.

Bildnachweise: Thomas Puschmann

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Neuer WIN-Leitfaden

Gemeinschaftliches Wohnen plus

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Neuer WIN-Leitfaden

Der WIN-Leitfaden ist eine Arbeitshilfe mit weiterführenden Infos für Projektinitiativen, Kommunen sowie Wohnungs- und Sozialunternehmen und bietet eine erste Orientierung zur Umsetzung von Gemeinschaftlichen Wohnformen mit Versorgungsbausteinen.

Neun Meilensteine beschreiben die wichtigsten Aspekte und Etappen der Projektrealisierung. Sie werden ergänzt durch einen Fachbeitrag von Constance Cremer zum Thema Kooperation von Wohnungs- und Sozialunternehmen mit Wohnprojekten und Interviews mit Projektträger*innen und Projektbewohner*innen.

Letztere wurden von der Journalistin Andrea Schwyzer geführt. Sie sprach mit Nadin Schindel, Bewohnerin im Projekt „FESTLAND" von Hamburg Leuchtfeuer, mit Birgit Gewehr vom Projekt „Hof Prädikow" sowie mit Karin Klang, Anja Kretzschmar und Hermann Härle vom Projekt „Allengerechtes Wohnen" in Burgrieden. Die Beiträge können per QR-Code als Audio angehört werden.

 

Der Leitfaden ist digital als barrierefreies PDF verfügbar.
Die 44-seitige Broschüre kann als Printversion per E-Mail an info@fgw-ev.de in der FORUM-Geschäftsstelle kostenfrei bestellt werden.

 

Bildnachweis:
Exkursion Wohnprojekt Central LS W 33, Leipzig © Thomas Puschmann (großes Bild und kleines Bild unten)
Birgit Gewehr, Hof Prädikow © Andrea Schwyzer (kleines Bild oben).

 

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Fachtagung mit Exkursionen am 20./21.09.2024

Zeit für mehr Kooperation. Gemeinschaftlich Planen, Bauen und Wohnen

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Fachtagung mit Exkursionen am 20./21.09.2024

Zeit für mehr Kooperation.
Gemeinschaftlich Planen, Bauen und Wohnen
# bedarfsgerecht # inklusiv # bezahlbar

Veranstaltungsorte:
20.09.2024, 10-16 Uhr: Fachtagung, Ernst-May-Saal, Dezernat Planen und Wohnen, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main und online

20.09.2024, 18-20 Uhr: Exkursion Projekt „BeTrift", Wohngeno eG, Triftstr. 34, 60528 Frankfurt am Main

21.09.2024, 10-12 Uhr: Exkursion Projekt „Wir am Klingenborn“ der HWB – Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft GmbH, Klingenborn 2+2a, 35719 Hofheim am Taunus

In Zeiten, in denen das Bauen teurer geworden ist und der Ruf nach nachhaltigen Ansätzen beim Bauen und Wohnen lauter wird, lohnt es, den Blick stärker auf die Potenziale von Kooperationen zu richten.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen entstehen bundesweit herausragende Projekte, die mehr Gemeinschaft beim Planen, Bauen und Wohnen realisieren. Gemeinschaftliche Wohnprojekte fördern die Lebensqualität und Wohnvielfalt, sie erzeugen verbindliche und unterstützende Nachbarschaften und integrieren auch Gruppen, die am Wohnungsmarkt benachteiligt sind.

Als Gemeinschaftliches Wohnen plus werden Varianten bezeichnet, die neben dem gemeinschaftlichen Wohnen auch Bausteine für Pflege, Assistenz, Beratung und Teilhabe integrieren. Die Projekte zeigen neue Ansätze der Organisation von Selbst-, Vor- und Fürsorge, mit denen den Herausforderungen des gesellschaftlichen und insbesondere demografischen Wandels begegnet werden kann. Bei Projekten Gemeinschaftlichen Wohnens plus kooperieren Wohnprojekte, ambulante Dienste, Wohnungsunternehmen, Stiftungen und/oder Kommunen mit dem Ziel, Wohnangebote für Menschen mit besonderen Wohnanforderungen zu schaffen.

Gemeinwesen profitieren in vielerlei Hinsicht von einer koproduktiven und kooperativen Entwicklung von Wohn-, Arbeits-, Kultur und Sozialräumen, die auch die Bedürfnisse benachteiligter und vulnerabler Gruppen in den Blick nimmt. Wie Prozesse und Projekte entstehen und gestaltet werden können und welche Rahmenbedingungen derartige Innovationen ermöglichen, soll Thema der gemeinsamen Tagung sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Projektinitiativen sowie Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wohnungs- und Pflegewirtschaft sowie andere Engagierte mit Interesse an Neuen Wohnformen. Ein politischer Talk, fachliche Inputs und Vorträge von guten Beispielen geben viel Raum für Wissens- und Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.

Das Programm finden Sie hier.
Anmeldung zur Veranstaltung über diesen Link. 
Bitte beachten Sie auch die Informationen zur Hotelbuchung im Programm.

Veranstalterinnen:
FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes „Wissen, Informationen, Netzwerke – WIN für Gemeinschaftliches Wohnen

Landesberatungsstelle GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN in Hessen im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Dezernat Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main.

 

Bei Interesse kann am 21.09.2024 außerdem die 18. Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen besucht werden, die ebenfalls im Dezernat Planen und Wohnen stattfinden wird. Die Infobörse wird organisiert vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. und dem Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main.

 

Bildnachweis:
W.I.R. - Wohnen im Ruhestand, Frauenwohnungsbaugenossenschaft Lila Luftschloss eG

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„Ein ganz neues Lebensgefühl"

Einblicke in das Projektleben – Interviews zum Nachhören

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„Ein ganz neues Lebensgefühl"

Einblicke in das Projektleben – Interviews zum Nachhören

„Das schenkt mir ein ganz neues Lebensgefühl“, sagt Nadin Schindel, Bewohnerin im Projekt FESTLAND bei Hamburg Leuchtfeuer im Interview. Als Betroffene kennt die junge Frau, die im Rollstuhl sitzt, die Stolperfallen. Als sie von dem geplanten Wohnprojekt hörte, hat sie sofort ihre Hilfe für eine barrierefreie Gestaltung angeboten.

Es braucht zukünftig ein Mehr an Kooperation beim Planen, Bauen und Wohnen, um Innovationen im Bereich des Gemeinschaftlichen Wohnens plus weiter zu verbreiten.

So hat im ländlichen Burgrieden die Bürgerstiftung einen Wohnpark mit betreuter Wohngemeinschaft initiiert - und die Nachfrage ist riesig. Über das Zusammenleben im Projekt Allengrechtes Wohnen erzählen Karin Klang, Anja Kretzmschar und Hermann Härle im Interview.

Vom Leben auf dem Land mit viel Kultur in einer sympathischen und tollen Nachbarschaft auf Hof Prädikow in Prötzel berichtet Birgit Gewehr von der Hofgruppe. Dort finden in der Kulturscheune des Hofes Konzerte, Jam-Sessions, Ausstellungen und Lesungen statt. Es ist ein überregional bekanntes genossenschaftliches Wohn- und Arbeits-, vor allem aber Lebensprojekt für sie und viele andere entstanden – inmitten eines 250-Seelen-Dorfes in Brandenburg.

Die Interviews mit Bewohner*innen geben einen wunderbaren Einblick in Projekte Gemeinschaftlichen Wohnens plus von Hamburg über Brandenburg bis nach Baden-Württemberg. Sie zeigen die individuellen Beweggründe für ein Leben im Projekt. Die Interviews wurden von der Journalistin Andrea Schwyzer geführt und können hier angehört werden:

Interview mit Nadin Schindel, Bewohnerin im Projekt FESTLAND von Hamburg Leuchtfeuer (4:15 min) -->

Interview mit Karin Klang, Anja Kretzschmar und Hermann Härle, Bewohner*innen im Projekt Allengerechtes Wohnen in Burgrieden (4:20 min) -->

Interview mit Birgit Gewehr, Bewohnerin im Projekt Hof Prädikow im Prötzel (5:10 min) -->

 

Bildnachweis:
Nadin Schindel mit Bewohner Quint Aly, Projekt FESTLAND von Hamburg Leuchtfeuer ©Hendrik Lüders

Audiobeiträge:
Andrea Schwyzer

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Alle WIN-Erklärfilme auf einen Blick

Unsere WIN-Erklärfilme bieten einen ersten Einstieg in das Thema Gemeinschaftliches Wohnen und Neue Wohnformen. Die vier informativen Videos bieten Hinweise für Interessierte, wie sie ein Wohnprojekt initiieren und das Zusammenleben gestalten können und vermitteln Gründer*innen einen Überblick über in Frage kommende Eigentums- und Trägerformen.

 

Die vier WIN-Erklärvideos finden Sie hier:

Erklärvideo „WIN für Gemeinschaftliches Wohnen" (2:42 min) -->

Erklärvideo „Was ist gemeinschaftliches Wohnen" (2:55 min) -->

Erklärvideo „Der Weg ins Wohnprojekt" (3:11 min) -->

Erklärvideo zu Eigentums- und Trägerformen (4:28 min) -->

 

 

 

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GbR: Neue gesetzliche Regelungen

Am 1. Januar 2024 traten neue gesetzliche Regelungen für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) in Kraft.

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GbR: Neue gesetzliche Regelungen

Die Rechtsform der GbR eignet sich sowohl für dauerhafte als auch für vorübergehende kurzfristige Zusammenschlüsse. Anwendungsbeispiele:

-   die Bauplanungs- und später Bauherrengemeinschaft auf dem Weg zum
    Privateigentum in einer WEG
-   die dauerhafte Gemeinschaft, die kein Privateigentum, aber sicheres
     selbstbestimmtes Wohnen anstebt  (Alternative zur Genossenschaft)
-   die selbstbestimmte Wohn-Pflege-Gemeinschaft (Vereinbarung der
     Bewohnerinnen und Bewohner über die Regeln des Zusammenlebens
     im Innenverhältnis)
-   die selbstbestimmte, generationsübergreifende, inklusive Gemeinschaft
     (GbR mietet Räumlichkeiten, beschäftigt Haushaltshilfe, Gesellschafter
     unterstützen sich, persönliches Budget mit Poolmöglichkeit)
-   die Wohnprojektinitiative im Trägermodell, die Einzelmietverträge mit dem
     Vermieter abschließt und die Gemeinschaftsangelegenheiten des
     Zusammenlebens regeln will
 

Hier geht es zum GbR-Merkblatt -->

Link zur Online-Publikation „Potenziale der neuen eGbR für Wohnprojekte" der Stiftung trias -->

Weitere Informationen zu Rechtsformen, die für Wohnprojekte in Frage kommen, finden Sie hier in unserem WIN-Lernbereich -->

 

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Konzeptverfahren: Zukunft statt Leerstand

Neuer Leitfaden für kleinere Kommunen

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Konzeptverfahren: Zukunft statt Leerstand

Der Leitfaden – initiiert vom Netzwerk Zukunftsorte e.V.  –  informiert auf 56 Seiten über das Instrument Konzeptverfahren, berichtet über gute Beispiele aus der Praxis und stellt exemplarisch einen Prozess in acht Schritten vor. Die Broschüre richtet sich an Verwaltungsmitarbeiter*innen und stadtpolitische aktuer*innen in kleinen Kommunen. Sie schließt damit eine wichtige Lücke, da das Planungsinstrument mit seinen verschiedenen Varianten gearde im ländlichen und suburbanen Raum neue Möglichkeiten der Mitbestimmung an Stadt- und Dorfentwicklung bietet.

Die Kooperationspartner*innen hinter dem Leitfaden, herausgegeben vom Netzwerk Zukunftsorte e.V., sind die Dezentrale – Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen, die Montag Stiftung Urbane Räume gAG, die Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen sowie das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung. Die Organisationen eint die Vision einer zukunftsfähigen Stadt- und Regionalentwicklung, die mithilfe von zivilgesellschaftlichem Engagement Gebautes wertschätzt, reaktiviert und damit gesellschaftlich und nachhaltig im Sinne der Klimakrise einen Veränderungsprozess anschiebt.

Der Leitfaden ist im Rahmen des Modellprojekts „Wissensplattform für Zukunftsorte & Leerstandsmatching“ in Kooperation mit der brandenburgischen Kleinstadt Angermünde entstanden. Gefördert wurde es im Programm „Region gestalten“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Hier geht es zum Leitfaden -->

 

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Auf einen Klick: Alle Angebote bei WIN

Unser WIN-Flyer stellt Informations- und Beratungsangebote vor

 

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Auf einen Klick: Alle Angebote bei WIN

Wissen, Informationen, Netzwerke – WIN ist die Informationsplattform für Gemeinschaftliches Wohnen, die sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, Kommunen und Projektträger aus der Wohnungs- und Sozialwirtschaft richtet, die Projekte gemeinschaftliches Wohnen realisieren möchten. 

Unser aktualisierter WIN-Flyer stellt die Informationsplattform und ihre Beratungs- und Informationsangebote vor. Der Flyer kann auch beim FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. bestellt werden unter: info@fgw-ev.de.

Hier der Link zum WIN-Flyer -->

 

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DOKUMENTATION

Mit neuen Wohnformen ländliche Räume entwickeln

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DOKUMENTATION

Mit neuen Wohnformen ländliche Räume entwickeln. Dokumentation der Fachtagung am 07.12.2022 in Mainz.

Mit 900 Aufrufen des Veranstaltungsvideos in den ersten Tagen nach der Veranstaltung, über 100 Teilnehmenden in Präsenz und über 150 digital zugeschalteten Menschen zeigte sich ein enorm hohes Interesse am Tagungsthema. Sogar "SWR Aktuell Rheinland-Pfalz" (vom 07.12.2022 um 19:30 Uhr) berichtete.

Wir werten das als großen Erfolg und hoffen, dass die Aufzeichnung der Veranstaltung noch viele weitere Akteure aus den Kommunen, der Politik, der Sozialwirtschaft, der Zivilgesellschaft und den Verbänden inspirieren wird. 

Nähere Informationen und den Link zum Nachschauen finden Sie auf der Veranstaltungsseite ->

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PUBLIKATION

Interviews zur Bedeutung Neuer Wohnformen

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PUBLIKATION

Die neue Online-Dokumentation "Neue Wohnformen – Impulse für ein gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen" basiert auf der digitalen Podiumsdiskussion des FORUM, im Rahmen des 13. Deutschen Seniorentages der BAGSO. Enthalten sind Interviews mit den beteiligten Fachleuten: Dr. Tobias Behrens, STATTBAU Hamburg Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Deutsches Institut für Urbanistik, Forschungsbereich: Stadtentwicklung, Recht und Soziales, Marcel de Groot, Geschäftsführer, Schwulenberatung Berlin gGmbH für das Projekt Lebensort Vielfalt, Prof. Dipl.-Ing. Susanne Dürr, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Forschungsprojekt: Familien in gemeinschaftlichen Wohnformen „FageWo“, Andrea Kehrein, Mitarbeiterin Referat 646 - Neue Wohnformen, Grundsatzfragen des Demografischen Wandels, MINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES, TRANSFORMATION UND DIGITALISIERUNG, Rheinland-Pfalz, Hildegund Ernst, Leitung Referat Wohnen im Alter, BMFSFJ sowie Cord Soehlke, Bau- und Erster Bürgermeister, Tübingen.

 

 

Die Publikation finder Sie hier

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INTERVIEWT: CORD SOEHLKE

Seine wichtigsten Erfahrungen und Erkenntnisse aus 25 Jahren Stadtentwicklung

Zum Video ->

 

Netzwerkinfos

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Bildungsurlaub für Gemeinschaftswissen!

Neue Angebote im Ökodorf Sieben Linden

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Bildungsurlaub für Gemeinschaftswissen!

Das Ökodorf Sieben Linden bietet neue interessante Seminarangebote und Bildungsurlaube in Gemeinschaft. Für Menschen, die in Wohnprojekten aktiv sind, sind insbesondere die Seminare zum Gemeinschaftskompass interessant, der inzwischen für sehr viele Projekte eine wichtige Orientierungshilfe geworden ist.

 

Gemeinschaftskompass meets Embodiment vom 04.-07.07.2024

Was braucht es, um Gemeinschaften gelingen zu lassen? In diesem Seminar begegnen sich zwei sehr unterschiedliche Ansätze, die diesem Ziel auf sehr unterschiedliche Art dienen: Der Gemeinschaftskompass ist ein Modell, das mit einer kognitiven Struktur unterstützt, zu identifizieren, was Gemeinschaften brauchen. Embodiment lenkt die Aufmerksamkeit auf den Körper, auf unser Nervensystem, Berührung und Bewegung. Unser Körper ist häufig weiser als unser Kopf, und gleichzeitig bedingt der Zustand unseres Nervensytems, wie konstruktiv wir im Miteinander sein können. Wir eröffnen einen kreativen Erfahrungsraum, der Menschen darin unterstützt, in gutem Kontakt mit sich selbst gemeinsame Projekte umzusetzen.

 

Seminar und Urlaub Gemeinschaftskompass vom 14.-19.07.2024

Keinen Bildungsurlaub gibt es für dieses Seminar, da hier die Inhalte nur vormittags vermittelt werden, und der Nachmittag frei zum Integrieren des Gelernten und zum Genießen der sommerlichen Natur im Ökodorf Sieben Linden ist. Die Woche ist aber ideal für Menschen, die ganz bewusst Entspannung, schöne Erlebnisse und Lernen aus Gemeinschaftserfahrung verbinden wollen!

 

Gemeinschaftskompass Einführung vom 27.-29.09.2024

Ein intensives Wochenendseminar, in dem der Gemeinschaftskompass eingeführt wird, und viele Methoden erlernt werden, wie die sieben Aspekte des Gemeinschaftskompasses vertieft werden können. Auch für Seminare über’s Wochenende gibt es Bildungsurlaub!

 

Intensivkurs Gemeinschaftskompass vom 27.10.-01.11.2024

Für Menschen, die aktiv in ihren Projekten oder gar professionell gemeinschaftliche Prozesse halten, eignet sich der Intensivkurs für den Gemeinschaftskompass ganz besonders. Grundlage für die Teilnahme ist die aktive Moderationserfahrung und eine Grundkenntnis des Modells „Der Gemeinschaftskompass“, die man sich auch durch Lektüre des Buches oder den Online-Kurs aneignen kann, falls man ihn noch nicht kennt. Das Seminar vertieft Inhalte aus dem Gemeinschaftskompass, führt in weniger bekannte Methoden für Gruppen ein und dient auch der Vernetzung und dem kollegialen Austausch von Menschen, die den Gemeinschaftskompass anwenden. Dieses Training ist als Bildungsurlaub anerkannt. Daher ideal für Projektaktive, die schon viel Ehrenamt in ihr Projekt stecken, und nicht unbedingt ihre eigenen Urlaubstage für eine Fortbildung dafür investieren möchten.

 

 

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Inklusive Wohnprojekte

WOHN:SINN stellt Projekte aus der Beratung vor

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Inklusive Wohnprojekte

Die neue Publikation „Wirksame Wege zu inklusivem Wohnen" stellt Ergebnisse und Erkenntnisse aus vier Jahren Arbeit des Vereins WOHN:SINN – Bündnis für inklusives Wohnen e.V. (2020-2024) vor. Die Broschüre bietet einen interessante Einblicke in die Arbeit des Vereins, stellt Erfolgsbeispiele inklusiver Wohnprojekte aus der Beratung vor und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des inklusiven Wohnens. Mit einem Kreuzworträtsel am Ende des Heftes können die Leser*innen Ihr Wissen über WOHN:SINN testen.

Hier geht es zur Online-Publikation von WOHN:SINN ->

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eGbR: Potenziale für Wohnprojekte

Gemeinschaftliche Wohnprojekte können je nach Zweck zwischen verschiedenen Rechtsformen wählen. Die „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“ (GbR) ist eine davon. Mit dem Gesetz zur „Modernisierung des Personengesellschaftsrechts“ (MoPeG) wurde die GbR ab dem 01.01.2024 grundlegend überarbeitet und eine eingetragene GbR - kurz eGbR - eingeführt. Das neue Gesetz greift die bisherige Rechtsprechung und Praxis auf und verleiht der Personengesellschaft eine große Gestaltungsfreiheit bei gleichzeitiger Stärkung der individuellen Rechte der Gesellschafter*innen.

Für Wohnprojekte ist die Gesetzesänderung relevant, weil die GbR sich bislang nur als „Rechtsform auf Zeit" vor dem Übergang in eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) oder für Kleinstprojekte anbot. Mit der Schaffung der eGbR wird die Rechtsform auch als dauerhafter rechtlicher Rahmen für Wohnprojekte attraktiver.

Die neue trias Online-Publikation, geschrieben von der Rechtsanwältin Angelika Majchrzak-Rummel, erklärt im Einzelnen, was die geänderte Rechtslage zur GbR/ eGbR für Wohnprojekte bedeutet.

Link zur neuen Online-Publikation der Stiftung trias ->

 

 

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Integrierte Stadtentwicklung und Einsamkeit

KNE-Expertise von Dr. Petra Potz und Nils Scheffler

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Integrierte Stadtentwicklung und Einsamkeit

KNE-Expertise der Stadtplaner*innen Dr. Petra Potz und Nils Scheffler

Die Expertise 14/2023 des Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) befasst sich aus stadtplanerischer Perspektive mit der Frage, welche Einsamkeitsrisiken auf kommunaler Ebene bestehen und welche Faktoren zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beitragen können. Das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, das Quartier kann mit seinen städtebaulichen Strukturen und seiner infrastrukturellen Ausstattung, dem öffentlichen Raum und den Teilhabeangeboten Einfluss auf das Einsamkeitsempfinden nehmen. Drei Handlungsansätze einer integrierten gemeinwohlorientierten Stadt- und Quartiersentwicklung werden vorgestellt:

  • Gebaute Umwelt und Infrastrukturen des Alltagslebens
  • Professionelle Hilfs- und Unterstützungsaktivitäten
  • Bürgerschaftliches Engagement

Das Projekt „Einsamkeit. Neue Anforderungen an lebendige Quartiere“ entwickelt praxisorientierte Handlungsansätze für Kommunen, Wohlfahrtsträger, Initiativen und weitere Akteur*innen, wie sich Quartiere, Nachbarschaften und das Wohnumfeld gegen Einsamkeit wappnen können. Das Projekt widmet sich damit einem Segment, das in der Einsamkeitsforschung bislang wenig Berücksichtigung gefunden hat. Weitere Informationen zum Projekt der Wüstenrot-Stiftung und der Büros Urban Expert und location3 gibt es hier: www.quartier-einsamkeit.de 

Link zur KNE-Expertise 14/2023 „Integrierte Stadtentwicklung und Einsamkeit" ->

Link zum KNE-Salon 08 „Soziale Orte und Nachbarschaften gegen Einsamkeit" vom 21.09.2023 (1:27 Std) ->

Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) setzt sich mit den Ursachen, Erlebensweisen und Folgen von Einsamkeit auseinander und fördert die Erarbeitung und den Austausch über mögliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen in Deutschland. Dazu verbindet das KNE Forschung, Netzwerkarbeit und Wissenstransfer. Das KNE ist ein Projekt des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS e.V.) und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Informationen unter: www.kompetenznetz-einsamkeit.de

 

GemEINSAM nicht einsam - gute Initiativen gegen Einsamkeit
Niedersachsen startet Ideenwettbewerb für Projekte zur Vermeidung und Überwindung von Einsamkeit.
Die Ausschreibung finden Sie hier:

 

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Fortbildungen des NIEDERSACHSENBÜRO

21.02. / 24.04. / 05.06. / 14.08. / 23.10.24, jeweils Mi, 16 - 17.30 Uhr
5 x Praktisch: In guter Gemeinschaft wohnen und leben - Online Reihe
Veranstaltungsreihe des NIEDERSACHSENBÜROS und des Netzwerks lokale Beratungsstellen für gemeinschaftliches Wohnen in Nds.
Weitere Informationen und Anmeldung hier ->

 

 

 

 

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Bündnisse für das Gemeinwohl

Der Bundeskongress „Kooperationen in der Stadtentwicklung – Bündnisse für das Gemeinwohl“ findet am 17. und 18. September 2024 im Heidelberg Congress Center statt. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lädt gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zu diesem 17. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ein.

Das detaillierte Kongressprogramm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie voraussichtlich ab Juli hier ->

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Fachtagung (Neue) Genossenschaften

Save the Date!
Fachtagung des Bundesverbandes Baugemeinschaften e.V.
27. /28.09.2024 in Düsseldorf

(Neue) Genossenschaften als Instrument für Baugemeinschaften und Quartiersentwicklung

Welche Vorteile haben Genossenschaften für das Gemeinwesen und die Bewohner? Sind genossenschaftsähnliche Rechtsformen eine Alternative? Welche Rolle können Dachgenossenschaften spielen?
Diesen Themen widmet sich die Fachtagung des Bundesverbandes Baugemeinschaften e.V. in Düsseldorf und nutzt dazu die Erfahrungen von Dachgenossenschaften, die durch städtische Initiative gegründet wurden, und von Genossenschaften und genossenschaftsähnlichen Rechtsformen, die aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstanden sind. Es wird Zeit zum Diskutieren, Austauschen und Netzwerken geben. Am Sonnabend schließt sich eine Exkursion zu gemeinschaftlichen Genossenschaftsprojekten in Düsseldorf an. Die Mitglieder des Bundesverbandes treffen sich am Sonnabendnachmittag zur Mitgliederversammlung.
Die Tagung richtet sich an Experten, die kooperative Projekte begleiten und befördern, an Vertreter von Kommunen, die mit gemeinschaftlichem Wohnen einen Impuls für die Stadtentwicklung setzen wollen, an Hochschulvertreter und Studierende sowie an Initiativen, die gerade den besten Weg fürs gemeinsame Bauen und Wohnen suchen.

Weitere Informationen hier ->

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Digitalisierung in Genossenschaften und Wohnprojekten

Die diesjährige Fachtagung des wohnbund e.V. in Kooperation mit dem Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. findet am 29.11.2024 in Berlin zum Thema „Digitalisierung in Genossenschaften und Wohnprojekten" statt. Thematische Workshops widmen sich der Frage, wie Genossenschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte digitale Tools nutzen können, um die Partizipation der Mitglieder zu stärken und alle anstehenden Aufgaben effizient zu bearbeiten. Weitere Themen: Neuerungen im Genossenschaftsgesetz zur digitalen Durchführung von Versammlungen; Digitalisierung und Bauwirtschaft.

Das Programm mit Anmeldemöglichkeit finden Sie demnächst hier.

 

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Podcast Zukunftsorte

Gespräche, die zum Nachmachen anregen

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Podcast Zukunftsorte

Was sind Zukunftsorte und wer steht dahinter? Der Podcast Zukunftsorte stellt die Macher:innen hinter den Orten – von der Sozialunternehmerin über die ehrenamtliche Vereinsvorständin bis hin zum engagierten Bürgermeister – vor: Was motiviert sie, sich ins Abenteuer zu stürzen, dabei oft finanzielle Risiken auf sich zu nehmen – und einfach zu machen? Was sind die wichtigsten Do's und Don'ts aus der Pionier:innen-Praxis – und was die schönsten unerwarteten Geschenke? Wie steht es um Rechtsformen, Geschäftsmodelle oder Förderungen? Und wie gelingt eigentlich gute Gemeinschaft? Anna Mauersberger, Julia Paaß und Uleshka Asher, selbst Macherinnen aus dem ländlichen Raum sprechen quer durch Deutschland mit Menschen, die erfolgreich Neues wagen. 

In der ersten Folge geht es im Gespräch mit dem den Sozialunternehmer und COCONAT-Gründer Janosch Dietrich über das Betreiben eines Zukunftsortes mitten in Brandenburg, persönliche Anfänge und gesellschaftliche Umbrüche, Gemeinschaftssinn und smarte ländliche Regionen.

Eine Kooperation zwischen WIR-Dorf Westerwald-Sieg und Netzwerk Zukunftsorte.

Zum Podcast Zukunftsorte geht es hier.


Bildnachweis: Podcast Zukunftsorte

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FREIHAUS-Ausgabe zur Gemeinwohlorientierung

Die 27. Ausgabe der FREIHAUS – Info für gemeinschaftliches und selbstbestimmtes Wohnen von STATTBAU HAMBURG widmet sich dem Thema der Gemeinwohlorientierung in der Wohnungsversorgung und der – möglichen – Einführung einer Neuen Wohngemeinnützigkeit.

Viel zu häufig müssen gute Wohnungsbauvorhaben aufgeschoben oder verworfen werden, weil keine passenden und bezahlbaren Grundstücke vorhanden sind, die Hürden für das Eigenkapital zu hoch, oder die behördlichen Anforderungen zu anspruchsvoll sind. Eine Neue Wohngemeinnützigkeit (NWG) könnte hier deutliche Verbesserungen bringen, sofern sie konsequent darauf ausgerichtet wird, bezahlbaren und klimagerechten Wohnraum zu fördern.

Um die Debatte zur NWG aufzufächern und nachvollziehbar zu machen, sind in der Ausgabe eine Reihe von gesammelten Texten veröffentlicht, die sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven widmen: Debattenbeiträge sowie Beispiele von gemeinwohlorientierten Bauträger*innen und politische Positionen aus Hamburg, Tübingen und Berlin. Veröffentlicht ist auch das gemeinsame Positionspapier „Neue Wohnungsgemeinnützigkeit: Ja, aber richtig!" von wohnbund, Netzwerk Immovielien und Forum Gemeinschaftliches Wohnen, Bundesvereinigung.

Die Ausgabe Nr.27 / November 2023 finden Sie hier.

 

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Erfolgreicher Start: FORUM ONLINE! – „Akteurs-Börse“

Bei der ersten Veranstaltung am 28.09.23 nutzten rund 40 Interessierte die Möglichkeit sich zu informieren und zu vernetzen. Wie gründen wir ein Wohnprojekt in Österreich, wo kann ich mein Angebot auf der Matching-Plattform bring-together einstellen und wofür stehen Neulandia, das Netzwerk Zukunftsorte und WOHN:SINN? Das waren nur einige der Fragen, die Akteur*innen aus dem Netzwerk beantworteten. Die Teilnehmenden erhielten durch Kurzvorträge und Diskussionen in fünf Breakout-Rooms einen lebendigen Einblick und konnten ihre Fragen direkt adressieren. Die Resonanz war durchweg positiv und es zeigt sich, wie vielfältig das Spektrum von Organisationen im Bereich des Gemeinschaftlichen Wohnens ist. Mit dabei waren das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung, mit WIN für Gemeinschaftliches Wohnen als bundesweites Koordinierungsangebot und Informationsplattform für Gemeinschaftliches Wohnen (plus), bring-together als Matching-Plattform, Netzwerk und Akademie, Neulandia als soziales Unternehmen und Netzwerk im ländlichen Raum, das Netzwerk Zukunftsorte als Plattform für Praxis-Wissen für Zukunftsorte auf dem Land sowie WOHN:SINN für inklusive Projekte und Wohngemeinschaften.

 

Spannendes aus dem Feld des Gemeinschaftlichen Wohnens war auch im zweiten Teil der FORUM ONLINE!: „Akteurs-Börse“ am 19.10.23 zu erfahren.

Zum Beispiel berichtete Elias Cores von der Stiftung trias, dass die Stiftung in Kooperation mit WOHN:SINN ein Sondervermögen für inklusives Wohnen eingerichtet hat. Aus dem Sondervermögen werden Genossenschaftsanteile für Menschen mit Behinderung finanziert, so dass ein breiterer Zugang zu genossenschaftlichen Wohnangeboten geschaffen wird. An weiteren Sondervermögen für benachteiligte Gruppen würde seitens der Stiftung derzeit gearbeitet. Die Stiftung trias erwirbt Grundstücke und stellt diese mittels Erbbaurecht Projektinitiativen mit einem sozialen und ökologischen Nutzungskonzept dauerhaft zur Verfügung. Sie unterstützt die Projektentwicklung u.a.durch Angebote wie das Wohnprojekte-Portal.

Heike Skok vom wohnbund e.V. verwies in ihrem Beitrag u.a. auf die bevorstehende Fachtagung, anlässlich des 40-zig jährigen Vereinsjubiläum, am 23/24.11. zu dem spannenden Thema „Dachstrukturen“ im gemeinwohlorientierten Wohnungsbau". Der Verband bietet die Möglichkeit zur fachlichen und politischen Vernetzung und engagiert sich seit Jahrzehnten für verbesserter Rahmenbedingungen für Projektinitiativen. An dieser Stelle nochmal der Hinweis, auf das gemeinsame Positionspapier von wohnbund, Netzwerk Immovielien und FORUM Gemeinschaftliches Wohnen: Neue Wohnungsgemeinnützigkeit: Ja, aber richtig!

Marion Kempe (u.a. Mitbegründerung der Dezentrale Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen ) stellte den Bundesverband Baugemeinschaften als Netzwerk von und für Planer*innen vor. Der Verband unterstützt Baugemeinschaften aller Art u.a. durch Vermittlung an lokale Projektentwickler*innen und Planer*innen. Die vergangene Jahrestagung widmete der BV der Entwicklung des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens in den neuen Bundesländern am Beispiel Sachsen seit 1990.

Claudia Bosseler (u.a. Leiterin der Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft der Stadt Aachen) stellte das Netzwerk Immovielien vor, das sich ebenfalls für bessere Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Bodennutzung und Immobilienentwicklung einsetzt. Das Netzwerk bietet viel Raum und Anknüpfungsmöglichkeiten für politisches Engagement. Wärmstens zur Lektüre empfohlen: Die Forderungen 2.0, Download unter: https://www.netzwerk-immovielien.de/forderungen/

Wer z.B. ein genossenschaftliches Wohnprojekt gründen oder Anschlussmöglichkeiten an Dachgenossenschaften ausloten möchte, ist bei der innova eG in guten Händen. Der Beitrag von Dr. Burkhard Flieger veranschaulichte die umfassende Expertise und das starke Netzwerk mit dem die die Genossenschaft seit Jahrzehnten Gründungsinitiativen umfassend und in unterschiedlichen Formaten berät und unterstützt. Weitere Expertise besteht im Bereich Energiegenossenschaften, Solawi-Genossenschaften sowie der Forschung zu genossenschaftlichen Themen. Aktuelle Beispiele sind hier die Beteiligung an „baSE Blueprint for advanced skills & training in the social economy“ und dem Projekt  „TEILGABE Kooperatives Wirtschaften der Zivilgesellschaft“.

Vielen Dank an alle Referent*innen für die Beteiligung!

 

Zum Programm mit Kurzvorstellung der Organisationen.

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HR: Aktueller Beitrag

Nicht Mieten, nicht kaufen – was neue Wohnmodelle bringen

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HR: Aktueller Beitrag

Mieterparadies Deutschland? Schon lange nicht mehr! Die Mieten sind auf einem Rekordniveau und die hohen Zinsen kündigen bereits den nächsten Preisschock an. Auch der Immobilienkauf ist für viele unerreichbar. Doch es gibt eine Alternative zum Mieten und Kaufen! Gemeinschaftliche Wohnprojekte wie Genossenschaften und Mietshäusersyndikate entziehen dem freien Markt Immobilien und bieten günstigeren Wohnraum. Wie funktionieren diese Modelle?

Zum Beitrag von Lukas Wiehler im Marktmagazin mex des Hessischen Rundfunks vom 06.09.2023 (6:25 min) geht es hier. 

 

Bildnachweis: Thomas Puschmann

 

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Ausgezeichnete Projekte

Wettbewerb: Dörfer und Kleinstädte im digitalen Aufbruch

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Ausgezeichnete Projekte

Gemeinschaftlich und innovativ: das Netzwerk Zukunftsorte und Hof Prädikow aus unserem Netzwerk zählen neben anderen zukunftsweisenden Projekten zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Dörfer und Kleinstädte im digitalen Aufbruch" der Wüstenrot Stiftung. Die Stiftung suchte mit ihrem nunmehr 5. Wettbewerb „Land und Leute“ nach neuen Wohn-, Arbeits- und Kreativorten auf dem Land.

Mehr über die Prämierten und ihre Projekte finden Sie hier:

 

Bildnachweis: Dr. Romy Reimer

 

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Studie Zukunft Bau

Familien in gemeinschaftlichen Wohnformen

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Studie Zukunft Bau

Können gemeinschaftliche Wohnprojekte auch einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Familien leisten? Bilden sich in diesen Projekten Unterstützungsnetzwerke innerhalb der Gemeinschaft heraus, und welche Erkenntnisse lassen sich aus den Erfahrungen und lebensweltlichen Bedingungen von Familien und Senior:innen in gemeinschaftlichen Wohnformen gewinnen? Wie gut kann in den Wohnprojekten auf familienbiografische und familienstrukturelle Veränderungen reagiert werden? Welche räumlichen Strukturen und sozialen Prozesse unterstützen Familien bei der Sorgearbeit und fördern das selbstbestimmte Leben und vielfältige Möglichkeiten zur Teilhabe?

Die Ergebnisse wurden im Resümee und in einem Praxisleitfaden zusammengeführt.

Die Studie von 2021 erstellten die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft (HsKA) und das DJI (Deutsches Jugendinstitut).

Download hier.

 

 

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AUSSTELLUNG DES FORUM

Neue Wohnformen entdecken.

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AUSSTELLUNG DES FORUM

Die neue Ausstellung des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., „Anders wohnen, besser leben“ gibt Einblicke in die Potenziale und Vielfalt Neuer Wohnformen.

Sie kann ab sofort in der Geschäftsstelle FORUM ausgeliehen werden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.