Materialsammlung

Literaturhinweise, Videos und Materialien zum Gemeinschaftlichen Wohnen und Neuen Wohnformen, sortiert nach Schlagworten.

Audio: Endlich ein Leben in Eigenständigkeit

Bildnachweis:
Nadin Schindel mit Bewohner Quint Aly, ©Hendrik Lüders

Das Interview ist im Leitfaden Gemeinschaftliches Wohnen plus nachzulesen (erscheint im April 2024).

Audiobeitrag und Text: Andrea Schwyzer



Audio: Von der Einsamkeit in die Gemeinsamkeit

Bildnachweis:
Birgit Gewehr @ Andrea Schwyzer

Das Interview ist im Leitfaden Gemeinschaftliches Wohnen plus nachzulesen (erscheint im April 2024).

Audiobeitrag und Text: Andrea Schwyzer



Frauensiedlung Loheland

In der Nähe von Fulda gründeten Louise Langgard und Hedwig von Rohden 1919 die Frauensiedlung Loheland. Parallel zu anderen Projekten der Lebensreformbewegung legten sie auf dem 45 ha großen, unerschlossenen Gelände am Herzberg bei Dirlos mit der „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk" den Grundstein für das heutige Loheland. Es entstand eine Ausbildungsstätte für junge Frauen, die sich neben der Ausbildung als Gymnastiklehrerin in verschiedenen kunsthandwerklichen Bereichen wie Drechslerei, Weberei, Lederwerkstatt, Fotografie und im biodynamischen Landbau erproben konnten.

 

Die Loheland Stiftung bietet Führungen „Die Frauensiedlung Lohneland entdecken" über die unter Ensembleschutz stehende Siedlung mit rund zwanzig anerkannten Einzelbaudenkmälern und auch den neueren Bauten der heute in Loheland bestehenden Waldorfschule und dem Waldorfkindergarten an. Auf dem Gelände befinden sich weiterhin ein Café & Laden, ein Tagungshotel und das Loheland-Archiv. Weitere Informationen zu den Führungen und der Loheland Stiftung gibt es hier.

 

Ein Film von Dörte Schipper über die Frauensiedlung Loheland ist anlässlich des 100jährigen Jubliäums des Projektes entstanden und zeigt neben beeindruckenden Bilden auch Erfahrungsberichte von Zeitzeuginnen, die die Geschichte der Frauensiedlung lebendig werden lassen. Der Film „Eine neue Generation Weib - Die mutigen Frauen aus Loheland" (17:30 min) ist bei bei YouTube zu sehen.

 

Eine Fotostrecke mit 24 historischen Fotos und einem Text von Dörte Schipper sind bei SPIEGEL Geschichte online zu finden.

Frauenwohnen im Alter

„Warum einsam – lebt gemeinsam´ ist das Motto des Vereins Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e. V. – ein Pionier für alternatives Frauenwohnen aus München. Inzwischen hat der Verein fünf Wohngruppen für 40 Mieterinnen realisiert. In dem 193-seitigen Buch lässt Christa Lippmann, Autorin und Gründerin des Vereins, die beteiligten Frauen über ihre Erfahrungen berichten. Das Buch aus dem Kohlhammer-Verlag ist im Handel erhältlich (ISBN-Nummer 3170435981).


 


Link zum Kohlhammer-Verlag

JUNO – Zentrum für Getrennt- und Alleinerziehende

Im geförderten Wohnbau entwickelt und begleitet die Beratungsstelle JUNO Alleinerziehenden-Wohnprojekte. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Bauträgern planen und vermitteln sie kompakte, kostengünstige Wohnungen an Alleinerziehende in Wien und Niederösterreich. Die Grundidee ist, leistbares und gemeinschaftliches Wohnen für Alleinerziehende zu ermöglichen. 

Weitere Informationen bietet die Website

 

Senior*innen-WGs –Rettung vor der Altersarmut?

Karge Renten, explodierende Mieten und Nebenkosten. Da bleibt immer weniger für ein würdigen Leben und gesellschaftliche Teilhabe übrig. Das macht vielen Sorge, die an der Schwelle zur Rente stehen und die Nachfrage nach gemeinschaftlichem Wohnen steigt immer weiter an, um Altersarmut und sozialer Vereinsamung zu entkommen. Der Videobeitrag stellt Senior*innen-Wohngemeinschaften in München und Allendorf in Rheinland-Pfalz vor.

Ein Beitrag des Magazin Plusmiius, Das Erste vom 20.03.2024: Hier geht es zum Video (10:02 min)

Weitere Infos zu Frauen-Wohnprojekten in München bietet die Website des Vereins „Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e.V."

 

 

Stiftung Alltagsheld:innen

Was macht gutes Wohnen für Alleinerziehende aus und welche Potentiale bieten gemeinschaftliche Wohnformen für gegenseitige Unterstützung und Erleichterung im Alltag? Weil das Wohnproblem fast allen Alleinerziehenden unter den Nägeln brennt, hat die Stiftung Alltagsheld:innen 2021 damit begonnen, den Arbeitsschwerpunkt Wohn- und Lebensräume für Ein-Eltern-Familien aufzubauen. Die Stiftung vernetzt Verbände, Vereine, Träger und weitere Akteur:innen, um den Austausch und Wissenstransfer zu fördern. Sie unterstützt Wohnprojekte wie von siaf e.V. in München und Kooperation mit Juno e.V. in Wien, die seit Jahren erfolgreich Wohnungen an Ein-Eltern-Familien vermitteln. Zudem ist eine Studie zur Wohnsituation von Ein-Eltern-Familien in Planung. Mit diesen Projekten möchte die Stiftung Impulse setzen, die der belastenden Wohnsituation von Ein-Eltern-Familien mit Lösungen entgegenwirken und zu weiteren vergleichbaren Projekten anregen.

Die gemeinnützige Stiftung Alltagsheld:innen fördert innovative Projekte mit dem Ziel, die Lebenssituation von Ein-Eltern-Familien grundlegend zu verbessern und diskriminierende Strukturen abzubauen. Außerdem wird die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit über die Lebenssituation von Alleinerziehenden mit Zuschüssen unterstützt.


Hier geht es zu den Förderkriterien der Stiftung Alltagsheld:innen.